Kategorie: Veranstaltungen
Die Auseinandersetzung mit der Bürgerrechtsbewegung reicht weit über ihren historischen Kontext hinaus und ist bis heute von Aktualität. Welche Lehren vermittelt die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung? Wie wirken ihre Errungenschaften und Konflikte bis in die Gegenwart nach?
Wie aktuell sind die Ideale der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung 250 Jahre nach ihrer Verabschiedung? Welche Widersprüche prägten die Gründung der Vereinigten Staaten – und wie wirken sie bis heute nach? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung „1776 – 2026: Ursprung, Anspruch und Wirklichkeit in den USA”.
Die Stiftungskonferenz beleuchtet das Thema aus verflechtungsgeschichtlicher und transregional vergleichender Perspektive. Ausgehend von den Forschungen der MWS-Institute analysiert sie das Echo der Unabhängigkeitserklärung in ausgewählten geographischen Räumen und Zeiten. Ein abschließendes Round Table arbeitet die aktuelle Bedeutung der US-amerikanischen Demokratie als Vorbild, Anstoß und Störfaktor heraus.
Wie haben diese drei Revolutionen — in ihren Zielen und Kontexten unterschiedlich — angesichts bereits bestehender Austausch‑ und Abhängigkeitsverhältnisse die Grundlagen von Macht, Freiheit und Autonomie neu gedacht?
2026 feiern die Vereinigten Staaten mit der Erklärung ihrer Unabhängigkeit von Großbritannien 1776 einen Meilenstein ihrer Geschichte. Die Erinnerung an die Ereignisse vor 250 Jahren wird in den USA patriotische Gefühle provozieren und tiefe gesellschaftliche Spaltungen zu Tage treten lassen.